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Jetzt, sechs Monate später, können Dream Theater den ersten Seufzer der Erleichterung los lassen. Die Band hat Schiffsladungen von "6 Degrees" weltweit verkauft und ist auf der erfolgreichsten Tour ihrer 16-jährigen Geschichte. Die Fans von Dream Theater wissen, dass die Band und ihr virtuoser Gitarrist/ Songwriter John Petrucci eine lange und erfolgreiche Karriere aufbauten, indem sie kontinuierlich gegen Konventionen verstiessen.
Die Reaktion auf unsere neue Platte war erstaunlich gut, bestätigt Petrucci. Natürlich sind wir nicht unbedingt die Art Band, die im Radio gespielt wird. Aber wegen der unglaublichen Unterstützung durch unsere Fans, sind wir jetzt der Top Act in Arenen mit 10.000 Plätzen... Darüber sind wir natürlich hocherfreut. Ich sehe eine Menge Kids in unseren Shows, was natürlich sehr ermutigend ist. So ist es nach all diesen Jahren und wir wachsen immer noch.
Man muß nur einmal kurz in "6 Degrees" hineinhören, um die Gründe für ihre wachsende Popularität zu begreifen. Die Platte ist eine Mischung aus Heavy Gitarrenmusik, Progressive Rock, schrägen Taktarten und grandiosen melodischen Bewegungen. Damit ist sie eine der ambitioniertesten Veröffentlichungen von
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Dream Theater seit Jahren. Auf gewisse Weise erinnert sie an moderne Bands wie Radiohead und an klassische Bands wie Pink Floyd gleichzeitig. Gitarrenfans wird der Mund offenstehen, wenn sie Petruccis unglaubliche Technik und melodische Brillianz hören diese Fähigkeiten, die Petrucci auch für die kürzliche G3 Tour mit Steve Vai und Joe Satriani prädestinierten. Die G3 hat ein völlig anderes Publikum als Dream Theater, kommentiert Petrucci. In erster Linie ist es nicht so Hard-Core oder Heavy. Natürlich sind dort auch eine Menge Musiker im Publikum... viele Leute, die selbst spielen. Auf der Bühne mit Steve und Joe ist man einfach von großartigen Musikern umgeben. Das ist es, was ich sehr genieße.
Aus Petruccis eindrucksvollem G3-Auftritt resultierte sogar eine Solo-Platte. Als ich letzten Sommer G3 machte, musste ich vorher natürlich Musik schreiben, erinnert er sich. Und während der Tour fragten alle, ob es die nicht auf CD gäbe. So dachte ich, dass es jetzt an der Zeit wäre, ein Solo-Album herauszubringen. Dabei sind Dave LaRue am Bass und Dave DiCenso an den Drums... es ist einfach ein unglaubliches Trio.
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