Wann hast Du mit dem Fantom begonnen?
Steve: Ich habe den Fantom sofort bekommen, als er herauskam. Davor habe ich einen Roland Juno-6 und einen SH-09 benutzt, die dem Ganzen diesen speziellen West Coast Snoop Dogg-Sound verliehen. Außerdem hatte ich zu dieser Zeit ein Rhodes und ein Roland Digital Piano mit gewichteten Tasten.
Aber es war äußerst nervig, diese ganzen Keyboards herumzuschleppen, Also habe ich verschiedene neue Instrumente ausprobiert und mich am Ende für den Roland Fantom entschieden hauptsächlich wegen der Piano-Patches. Es ist so schwierig, einen guten Piano-Sound zu bekommen. Gute Orgel-Sounds sind genauso selten. Beim Fantom war die Tatsache, dass man Effekte hinzufügen konnte, alles was ich brauchte . Ich benutze oft den Low-Fi Compression-Effekt und die Rotary/Leslie-Simulation.
Du hast nicht als Keyboarder angefangen? Steve: Ich habe alles gespielt. Hauptsächlich Schlagzeug. Dustin war ursprünglich am Bass und Paul spielte Gitarre. Aber dann bekam Paul von einem Freude seines Vaters einen Roland Juno-6. Niemand wusste, wie man den spielt und ich hatte sein 10 Jahren klassisches Klavier und Jazz gespielt. Bis dahin hatte ich niemals daran gedacht, beide Welten zu kombinieren. Ich führte eine Art Doppelleben, wo ich auf der einen Seite Jazz-Konzerte mit älteren Musikern so um die 40 spielte und mich auf der anderen Seite für Punk Bands interessierte. Und jetzt bin ich...
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Du bist beim Fantom geblieben. Warum? Steve: Wenn Du weißt, was Du hören willst, findest Du es beim Fantom sofort. Je mehr ich mich als Musiker und Produzent weiterentwickle, desto einfacher wird es für mich, Patches zu manipulieren. Ich kann jedes Patch exakt so formen, wie ich es haben will. Wenn ich mir z.B. eine Platte von The Band anhöre und dann zum Fantom gehe, kann ich ein Pink Patch erzeugen, welches The Band mit Bob Dylan emuliert. Oder wir schreiben einen Song, der in etwa wie Oingo Boingo oder sowas klingt - auch dafür gibt es ein Patch, welches den Sound exakt emuliert. man wird durch die Technologie nicht eingeschränkt. Die Grenzen werden nur durch die eigene Imagination gesetzt, was ich äußerst inspirierend finde.
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Mehr über die Band finden Sie unter www.hothotheat.com.
Photos by Tara Callahan
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