| Interview mit Adrian Smith: Entfesselt das Biest | |
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PowerOn sprach mit Iron Maidens Gitarrist Adrian Smith über die Renaissance der Band und darüber, wie Roland Equipment ihren Sound geformt hat. Um eine Karriere im Rock-Business über fast ein Vierteljahrhundert aufrechtzuerhalten, muss man vielen Stürmen trotzen. Und wenn Iron Maiden mal durchhingen weil eines ihrer Alben mal nicht schwindelerregende Verkaufszahlen erreichte, so hat doch das Durchhaltevermögen der Band alles überstanden, was in den Jahren auf sie zukam, und jetzt sind sie sogar wieder so weit oben wie noch nie zuvor. Mit der Veröffentlichung von A Matter Of Life And Death im Jahr 2006, verstärkten Maiden wieder einmal ihren Ruf als einer der besten weltweiten Metal Acts. In den Monaten nach der Veröffentlichung tourte die Band durch ausverkaufte Stadien und Hallen in den USA und Europa. PowerOn traf sich mit dem langjährigen Maiden-Gitarrist Adrian Smith gegen Ende der Tour im Earls Court in London, um über Maiden und Adrians fortdauernde Liebesbeziehung zu Roland Gitarren-Synthesizern zu sprechen... |
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Ihr seid jetzt am Ende einer sehr erfolgreichen Reihe von Gigs. Erzähl uns von der Tour! Es gab in den letzten Jahren so viele neue Bands, und obwohl da einige wirklich gute Acts dabei waren, kommen doch viele Kids zu einer Maiden Show, die noch nie ein Gitarrensolo, Songs mit einer guten Melodie oder die durchgängige Härte vieler unserer Songs gehört haben. Daher glaube ich, das wir immer noch einiges anders als Andere machen. Wir waren ja auch niemals auf der Anti-Rockstar, Anti-Musiker oder Anti-Spaß Schiene. Du bist immer deinen eigenen Weg gegangen. Glaubst du, das ist auch ein Grund für deinen langanhaltenden Erfolg? Ich glaube die Leute rechnen uns das an. Sie wissen, wofür wir stehen und das wir immer unseren Weg gegangen sind. Wir wurden noch nie von einer Plattenfirma kontrolliert, wir haben noch nie jemanden in unserer Studio gelassen, und wir haben auch niemals jemanden in unsere Musik reinquatschen lassen. Nicht mal unseren Manager. Wir tauchen dann einfach auf, und sagen:“ Hier ist die Platte, dann mach mal los...“ Erzähl uns etwas über das Songwriting von A Matter Of Life And Death. Du hast ja an fast der Hälfte der Tracks mitgeschrieben, oder? Es hat sich insofern etwas geändert, da Steve seine Songs teilweise komplett fertig hat er ist jetzt also genauso sehr Arranger wie Songwriter. Aber ich habe sehr viel mitgeschrieben und vieles davon auch zuhause. Ich liebe es, sehr ausgefeilte Sachen mit einzubringen und der Roland GR-20 ist dafür ideal. Ich spiele keine Keyboards, daher ist die Möglichkeit, Strings oder beliebige andere Klänge mit der Gitarre spielen zu können fantastisch, da ich so auch an den kompletten Arrangements und nicht nur an Songideen arbeiten kann.
Wir sind jetzt eher eine Prog Metal Band. Und meine damaligen Songs waren mehr wie meine Sachen aus den 80ern kurze, druckvolle Rocksongs. Ich habe mein Songwriting also allmählich verändert es ist jetzt nicht mehr nur Verse/Chorus/Bridge-Variationen. Ich bringe jetzt Taktwechsel mit ein, und füge Elemente unterschiedlichster Stile hinzu. Das ist wirklich großartig, denn wir können damit bewusst in jede Richtung gehen.
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Synth-Klänge spielen ja auch oft eine große Rolle in progressivem Rock...? Wann hast du die ersten Roland Guitar-Synths ausprobiert?
Nach welchen Sounds suchst du am meisten auf dem GR-20? Und du benutzt den GR-20 ja auch auf der Bühne...?
Text: PowerOn |